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Komponist
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Elegie
 

 

  Sinfonisches Gedicht für Sprecher/in und Orchester
op. 31
Text von Wolfdietrich Schnurre  
Orchester: 2; 2; 2; 2;/2; 2; 2;/ 3P./ Viol. 1;2; Violen, Violoncelli, Kontrabässe. Sprecher/in.
Als Manuskript vorhanden.

In wortgewaltigen und zugleich unglaublich zarten Sprachbildern stellt Schnurre die Fragen jedes Menschen an einen eigenen Tod. Dieses Meisterwerk unter seinen Gedichten folgt in seinem Aufbau dem menschlichen Denken, wenn es sich mit dem eigenen Tod auseinandersetzen muss:
Wie wirst Du kommen, wirst Du mir Angst machen?
Kann ich mit Dir nicht zu meinen Bedingungen verhandeln? Nein, ich muss akzeptieren, dass Du kommst, wie Du willst.
Das Gedicht endet optimistisch mit der trotzigen Aufforderung
„Komme mein Tod,
in all Deinen Schrecken.
Da du sie aufwendest, weiß ich,
dass die Kraft dieses Lebens dich ängstigt."

Die Musik folgt der herlichen Sprache der Gedichte und übertönt sie zu keinem Zeitpunkt.
In einem wilden Tango, dem Symbol für Erotik, Leben und Leidenschaft, endet die Komposition.